Nachtgedanken

Ein Schweizer Gelehrter hatte sich nach seiner Pensionierung vorgenommen,  nachzudenken über die Tätigkeit in seiner aktiven Zeit, was richtig war und was nicht und was übrig geblieben war von dem was er erforscht hat, denn alles unterliegt ja einem raschen Wechsel und fast alles Alte wird durch Neues ersetzt und nur die ganz fundamentalen Entdeckungen bleiben davon ausgenommen. Der Wissenschaftler, der die nicht ganz so fundmentalen aber doch wichtigen Erkenntnisse geliefert hat, wird vergessen werden. Naturwissenschaftler dieser Kategorie arbeiten ständig selbst daran vergessen zu werden. Mit jedem Beitrag ihrer eigenen Arbeit  werden sie ein Stück mehr obsolet.

Mit diesem Blog will Shapiro Ähnliches versuchen wie der oben genannte Schweizer Kollege. Dass der seine Erinnerungen „Nachtgedanken“ nannte bedeutet etwas.

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